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ich
sprach `ich wil dich wizzen lân, ich
suoche âventiure.' do
sprach der ungehiure 'âventiure
? waz ist daz ?' '
daz wil ich dir bescheiden baz. nû
sich wie ich gewâfent bin: ich
heize ein riter und hân den sin daz
ich suochende rîte einen
man der mit mir strîte, der
gewâfent sî als
ich. daz
prîset in, und sieht er mich: gesige
aber ich im an, hât
man mich vür einen man, und
wirde werder danne ich sî. sî
dir nû nâhen ode bî kunt
umb selhe wâge iht, des
verswîc mich niht, unde
wîse mich dar, wand
ich nâch anders nihte envar.' |
Ich
sprach: `Ich will es dir sagen: ich
suche aventiure.' Da
sagte der Unhold: `aventiure,
was ist das ?' 'Das
will ich dir genau erklären. Sieh
her, welche Rüstung ich trage. Man
nennt mich Ritter, und ich habe die Absicht auszureiten
auf die Suche nach
einem Mann, der mit mir kämpfe und
der Waffen trägt wie ich. Schlägt
er mich, so bringt ihm das Ruhm ein, siege
aber ich über ihn, so
sieht man einen Helden in mir, und
meine Würde wächst. Wenn
dir nun hier oder in der Nähe eine
Gelegenheit zu solchem Kampf bekannt ist, so
verschweige es mir nicht, sondern
zeige mir den Weg dorthin, denn
etwas anderes suche ich nicht.' |
Eine wohl nicht
ganz ernst gemeinte Definition. Cramer spricht von einer „ironischen
Banalisierung“, mit der der unwissende Fragesteller (der gebûre, der ungehiure)
über einen Tatbestand informiert wird, der ihm durch seine Herkunft nicht
zugänglich ist.