arbeits-
gemeinschaft

Die Arbeitsgemeinschaften am Gymnasium.

Arbeitsgemein-
schaften am Staufer Gymnasium

Wir bieten eine Menge interessanter Arbeitsgemeinschaften an. Im folgenden stellen wir alle genauer vor. Vorerst auf einen Blick:

Schach AG

Montags 13:00 – 14:00 Uhr (Leitung Blocherer/Hummel)
Dienstags 13:00 – 13:40 (Leitung Schmieder / Linster )
2 x Mittwochs 13:00-14:00 (Schmieder/Celik/Koeberle/Mayer)

In der Schülerbibliothek bzw. 101 und 102

Informationen zur Schach-AG

Dem Besucher fällt sofort auf: Jede Gelegenheit wird hier genutzt, um sich harte Zweikämpfe zu liefern – Vor Zuschauern, in der stillen Ecke, zur Not sogar auf dem Boden, wenn kein Tisch mehr frei ist. Das Spiel der Könige wird am Staufer-Gymnasium ganz groß geschrieben. Passend zur Blütezeit des Rittertums unter den Staufern, von denen die Schule ihren Namen hat, lernen alle Schüler in der fünften Klasse von ihren älteren Mitschülern die Grundlagen des Spiels – ganz so, wie ein Ritter in seiner Ausbildung ebenfalls Schachspielen lernen musste. “Schlussendlich ist das Abitur ja auch so etwas wie ein Ritterschag“, meint Uwe Linster, Betreuer des Schachprogramms am Staufer-Gymnasium.

“Schlussendlich ist das Abitur ja auch so etwas wie ein Ritterschag“, meint Uwe Linster, Betreuer des Schachprogramms am Staufer-Gymnasium.

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Dass so viele mit Begeisterung dabei bleiben, hat dazu geführt, dass sich in den letzten Jahren von keiner anderen Schule im Land so viele Mannschaften für die Landesmeisterschaften qualifiziert haben. Diese nachhaltige Aufbauarbeit wird ergänzt durch die Kooperation mit dem Pfullendorfer Schachverein. Mit großem Engagement weiht Herbert Schmieder seine Schützlinge in die Geheimnisse von Startegie und Taktik ein und kann nun als krönenden Erfolg seiner Arbeit mit ihnen einen Titelgewinn bei den Landesmeisterschaften in Feuerbach feiern.
Nach zwei Unentschieden gegen die Gymnasien von Waiblingen und Rechberghausen legten Nils Deipenbrock, Marius Roth, Noah Tillmanns und Samuel Weigele richtig los und gewannen gegen Biberach mit 3:1, gegen Stuttgart-Moehringen mit 3:1 und zum Abschluss gegen Ulm mit 4:0 und wurden damit Landesmeister der Klasse 5.

Die Stärke der jungen Sieger lag nicht zuletzt darin, trotz materiellen Rückstands nie aufzugeben und geduldig auf ihre Chancen zu warten. “Wirklich beeindruckend, wie cool die geblieben sind, einfach super war das!“, lobt Schmieder. Dass gerade die Jüngsten so erfolgreich sind, freut auch die älteren Teilnehmer, waren doch die meisten von ihnen daran beteiligt, dem Nachwuchs die Grundlagen zu vermitteln, allen voran Anne-Marie Aslan, Barbara Blocherer und Alexander Stöckler.

Dass es bei den Großen dieses Jahr mit den Plätzen fünf und sechs nicht ganz so gut lief, wird aber Julia Münsterer, Tim Menzel, Johannes Aslan, Stafan Rollbühler, Jonas Deipenbrock, Nicolas Scherzinger,Paul Steiner, Marc Schoch und Jakob Späth nicht daran hindern, nächstes Jahr wieder mitzumachen. Denn eines gehört ebenfalls zur Ritterausbildung: Nicht aufgeben!

Bei so viel Begeisterung ist es kein Wunder, dass der Schachclub Pfullendorf gerade einen großen Zulauf an begeisterten Jugendlichen erfährt. „Interessierte sind herzlich eingeladen, Freitags um 19Uhr im Haus Linzgau vorbeizuschauen und mitzumachen“, laden Herbert Schmieder und Jugendbetreuer Roland Mayer ein.

 

Theater AG

Die Theater-AG des Staufer-Gymnasiums Pfullendorf präsentiert jedes Jahr ein neues Stück nach den Sommerferien zu Beginn des neuen Schuljahres. Mitmachen können alle spielhungrigen Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 bis K2.

Informationen zur Theater AG

Neben der eigentlichen Inszenierung sollen Methoden und Techniken der Theaterpädagogik zur Anwendung kommen. Hierzu zählen z.B. Körperhaltung, Ausdruck, Stimme und Rollenverständnis, die in vielfältiger Weise erfahren und trainiert werden.

 

 

Workshops und Besuche von Aufführungen der Theater in Konstanz, Freiburg und Stuttgart erweitern den Horizont der Teilnehmer und bieten Einblicke in die faszinierende Welt des Spiels.

Schülerzeitung

Montags 13:00 – 14:00 Uhr (Leitung Blocherer/Hummel)
Dienstags 13:00 – 13:40 (Leitung Schmieder / Linster )
2 x Mittwochs 13:00-14:00 (Schmieder/Celik/Koeberle/Mayer)

In der Schülerbibliothek bzw. 101 und 102

Informationen zur Schülerzeitung

Wieso eigentlich Staufer World?

Natürlich spielt unser Name auf unsere Schule an. Aber wir meinen auch, dass die Staufer es wert sind, dass wir unsere Zeitung nach ihnen benennen.
Klar, sie haben Pfullendorf gegründet und waren sozusagen „unsere“ Kaiser. Aber darüber hinaus? Allemal eine interessante Familie. Ganz sicher kein Durchschnitt – sind wir ja schließlich auch nicht. Da ist zunächst der sagenumwobene Barbarossa, der mit 40.000 Gästen die vielleicht größte Party des Mittelalters feiert und auf mysteriöse Weise bei seinem Kreuzzug ins heilige Land ertrinkt.

 

 

Jede Familie hat natürlich auch ein schwarzes Schaf: Heinrich VI hält zusammen mit dem Herzog von Österreich Richard Löwenherz gefangen und erpresst 100.000 Silbermark für dessen Freilassung. Derselbe Heinrich, der einem Verräter, der nach der Krone trachtet, diese mit Nägeln auf den Kopf schlagen lässt; Keine lustige Zeit damals!

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Aber auch Friedrich II, der mit 15 Jahren schon König von Sizilien ist und unter dem das Reich die größte Ausdehnung erreicht, gehört zu ihnen. Seine liberale Einstellung gegenüber den Sarazenen bringt ihm nicht nur den Ruf der Toleranz ein, sondern zugleich eine ergebene Truppe, die unbeirrt gegen seinen größten Widersacher eingesetzt werden kann: Den Papst. Denn welcher Sarazene fürchtet schon die stärkste Waffe des Papstes – den Ausschluss aus der Kirche?! Aber noch einen Charakterzug hat dieser Friedrich, der von der Kirche damals als schwere Sünde angesehen wird: Er ist neugierig und wissbegierig und wagte es, alles zu bezweifeln, was er nicht mit eigenen Augen gesehen hat. Wenn das nicht gut zu unserer Schule passt? Unter ihm wird 1221 das erste Umweltschutzgesetz der Welt erlassen. Zugegeben, seine wissenschaftlichen Methoden sind manchmal etwas fragwürdig: Weil er rausbekommen will, welches die „Ursprache“ der Menschen ist, lässt er einige Babies großziehen, ohne dass ihre Ammen mit ihnen sprechen dürfen. Sie werden dann, so glaubt er, von sich aus die „natürliche“ Sprache zu sprechen anfangen (Griechisch? Latein? Hebräisch?). Leider geht der Versuch gründlich schief: Alle sterben, weil sie nicht genug Zuwendung bekommen.

Darüber hinaus sind die Staufer sozusagen die „Erfinder“ des idealen Ritters, wie wir ihn uns vorstellen. Unter ihnen werden die spannendsten Turniere abgehalten und so wie die Ritter und Ritterfrauen damals bestimmte Dinge lernen mussten, so ist unser Abitur in gewisser Weise ja auch so etwas wie ein Ritterschlag.

Eure Redaktion