Beratung
am Gymnasium

Schüler- und Elternberatung.

Die Arbeit eines Beratungslehrers

Um für ihre Aufgabe gerüstet zu sein, absolvieren Beratungslehrer eine eineinhalbjährige Ausbildung und arbeiten eng mit außerschulischen Stellen zusammen. Schüler, Eltern und Lehrer können sich an den Beratungslehrer wenden und auf vertrauliche Beratung rechnen. Dabei versteht es sich von selbst, dass nur mit dem Einverständnis der Eltern und Schüler beraten wird. Jedes Hilfsangebot hat nur dann Aussicht auf Erfolg, wenn es bewusst und aus freien Stücken angenommen wird. Mit Herrn Linster verfügt das Staufer-Gymnasium über einen eigenen Beratungslehrer, der jederzeit ansprechbar ist, um Schülerinnen und Schülern individuell bei Schulschwierigkeiten jeglicher Art zu helfen.

Schwerpunkte

Schullaufbahnberatung

Hier können sich Schüler und Eltern über mögliche und geeignete Bildungsgänge beraten lassen, z.B. in:

Klasse 5/6 (Orientierungsstufe): über die geeignete Schulform
Klasse 7: Wahl des sprachlichen Latein-Zugs oder des naturwissenschaftlien NWT-Zugs?
Klasse 9: Welche Schulen wären nach Klasse 9 eventuell eine sinnvolle Alternative?
Klasse 11: Wahl des Neigungsfaches

Neben ausführlichen Gesprächen bieten Beratungslehrer auch bestimmte Testverfahren an, die bei einer Entscheidung mit herangezogen werden können.

 

Kontakt

 Man kann Herrn Linster direkt ansprechen, eine Mail schicken oder einen Termin über den Klassenlehrer oder das Sekretariat vereinbaren.

beratungslehrer@staufer-gymnasium.de

(07552) 2519 10

Einige Tipps

Tipps für Schüler:

Grundsätzlich müsst ihr euch klar darüber sein, dass Lernen immer auch mit Mühe zu tun haben wird. Die Lernmethode, bei der ihr in kürzester Zeit mühelos fantastische Ergebnisse erzielt, gibt es nicht. Wie ihr eure Mühe effektiv einsetzen könnt, seht ihr hier:

Tipps lesen
  • Hausaufgabenheft führen.
  • Vor dem Lernen, alles was nicht mit der Schule zu tun hat, vom Arbeitsplatz wegräumen.
  •  Plane eine Reihenfolge, dessen was du lernst und mache dir eine Liste: Nie zwei Sprachen hintereinander, am Besten: Mathe, Englisch, Bio, Französisch, Geschichte usw.; vielleicht auch abwechseln: Fach das du magst, das du nicht magst. Lege auch fest, wann du Pausen machst.
  • Immer erst genau überlegen, was die Aufgabe ist.
  • Vokabel: immer schriftlich und beim Lernen laut sprechen; immer nur 7 auf einmal. Besser kurz und häufiger z.B. Vokabeln, Mathe, Vokabeln, Physik,… später alle wiederholen. Nie Englisch und Französisch hintereinander machen oder nacheinander lernen.
  • Klassenarbeiten: es hilft viel, wenn du rechtzeitig anfängst zu wiederholen, am besten einige Tage vorher.
  • Versuche, dich nicht entmutugen zu lassen, wenn du etwas nicht verstehst oder es dir langweilig wird.
  • Schwächere Fächer: auch wenn nichts auf ist, Tagesstoff (+Vortag) wiederholen.
  • lernen: nicht nur anschauen. Herausschreiben! Laut in eigenen Worten wiederholen. Nach wenigen Minuten wiederholen, dann nach 30 Minuten.
  • Vor Abgabe einer Klassenarbeit: 2 Minuten Augen zu, an etwas völlig anderes denken, nochmal durchlesen.

Tipps für Eltern:

Ihre Aufgabe ist es nicht, mit Ihrem Kind zu lernen und Hausaufgaben zu machen. Stellen Sie aber sicher, dass die Arbeit getan wird. Beginnen Sie so früh als möglich, darauf zu achten, dass ihr Kind jeden Tag über die Hausaufgaben hinaus selbständig etwas wiederholt.

Tipps lesen
  • Erziehen Sie Ihr Kind zu möglichst großer Selbständigkeit. Ihre Aufgabe ist es nicht, mit ihrem Kind zu lernen und Hausaufgaben zu machen. Stellen Sie aber sicher, dass die Arbeit getan wird. Beginnen Sie auch so früh als möglich, darauf zu achten, dass Ihr Kind jeden Tag über die Hausaufgaben hinaus selbständig etwas wiederholt.
  • Kinder müssen lernen, Bedürfnisse aufzuschieben, also z.B. erst dann Freunde treffen zu können, wenn die Hausaufgaben gemacht sind. Verwöhnen Sie Ihr Kind nicht.
  • Loben Sie Ihr Kind für positives Verhalten und Fortschritte, die es macht, indem Sie genau sagen, was ihnen gefallen hat. Weisen Sie darauf hin, dass der Erfolg Resultat seiner Mühen ist.
  • Wenn Kritik nötig ist, kritisieren Sie konstruktiv und sagen Sie spezifisch, wie Ihr Kind etwas hätte anders machen sollen. Vermeiden Sie pauschale Leistungsappelle und überprüfen Sie, ob Ihr Kind richtig lernt.

Ansprechpartner für chronisch kranke Kinder

 Seit dem Schuljahr 2013/2014 ist das Staufer-Gymnasium zertifizierte good-practice-school mit der Auszeichnung „Schule mit besonderer Achtsamkeit für chronisch kranke Kinder“ des Regierungspräsidiums Tübingen. Herr OStr Björn Krüger hat diese einjährige Weiterbildung des Regierungspräsidiums erfolgreich absolviert und ist Ansprechpartner für chronisch kranke Kinder und Jugendliche am Staufer-Gymnasium.

krueger@staufer-gymnasium.de

(07552) 2519 15

 

Mehr lesen

Es geht um gesundheitliche Probleme, die gar nicht selten sind. Laut Untersuchungen sind 15% der Schüler chronisch krank. Eine Umfrage am Staufer-Gymnasium zu Beginn des Schuljahres 2013/14 hat ergeben, dass ca. 20% unserer Schülerinnen und Schüler an einer chronischen Krankheit leiden und daher unsere besondere Achtsamkeit im täglichen Umgang verdienen. Die Möglichkeiten der Unterstützung sind hierbei sehr zahlreich und vielfältig: vom Nachteilsausgleich bei Klassenarbeiten bis zum Hausunterricht bei längeren krankheitsbedingten Fehlzeiten. Die Kinder leiden häufig an Diabetes oder an Rheumatismus, Autismus, Asthma und somatischen und psychischen Erkrankungen. Bei vielen Schülern beeinträchtigt die Krankheit den schulischen Erfolg – zumindest dann, wenn es keine Förderung gibt. Denn manchmal sind die Krankheiten für die Lehrer überhaupt nicht erkennbar.

„Kein Kind darf verloren gehen und schon gar nicht soll sein Schulerfolg durch eine chronische Erkrankung in Frage gestellt werden.“ Dieser Maxime folgt das Staufer-Gymnasium in besonderem Maße und ist sensibilisiert für die besonderen Bedürfnisse chronisch kranker Kinder.